Unbenanntes Dokument Photovoltaik
Solarstrom

Photovoltaik-Module

 

Photovoltaik (PV)-Module ermöglichen die direkte Umwandlung von eingestrahltem Sonnenlicht in Elektrizität. Sie unterscheiden sich damit grundlegend von Sonnenkollektoren zur Warmwassererzeugung (Solarthermie). Die aktiven Elemente der PV-Module sind Solarzellen, in denen sich die Umwandlung von Sonnenstrahlung in elektrischen Gleichstrom vollzieht. Bisher ist der Halbleiterwerkstoff Silizium das Basismaterial für alle gängigen Solarzellen. Ihre Funktion geht auf den inneren photovoltaischen Effekt zurück. Silizium-Solarzellen werden in zwei Gruppen eingeteilt: Kristalline und amorphe Solarzellen. Letztere Solarzellen lassen sich leichter und in beliebigen Formen herstellen. Der Wirkungsgrad von kristallinen Solarzellen ist jedoch bedeutend besser. Übliche Wirkungsgrade von Photovoltaikmodulen liegen um 15%. Mittels eines Wechselrichters kann der solar gewonnene Gleichstrom in das Stromnetz eingespeist oder direkt genutzt werden. Dies nennt man netzgekoppelten Betrieb. Von Inselbetrieb wird bei Gebäuden ohne Netzanschluss gesprochen.

 

 
Materialkosten pro kW Spitzenleistung
(incl. Wechselrichter, Befestigungen etc.)
2.200 bis 2.500 € (incl. Mwst.)
Energieertrag ca. 900 kWh pro Jahr und kW Spitzenleistung
Wirkungsgrad um 15%
Energetische Amortisation ca. 2-4 Jahre
Flächenbedarf ca. 8 m² pro kW Spitzenleistung